Gegrillte Ananasspieße

 

Gegrillte Ananasspieße

Wer scharf essen mag, dem ist folgendes Grillrezept zu empfehlen:

Zutaten

1 reife Ananas von ungefähr einem Kilogramm Gewicht, 500 g Schweinefilet, 1 – 2 rote Chilischoten, 1 Becher süße Sahne, 5 cl weißer Rum, 8 – 10 große Scampi, 2 Esslöffel Butter, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Ananas wird von Blatt und Stengel befreit, dann abgeschält und längs halbiert. Mit einem spitzen Messer werden die dunklen Stellen aus dem Fruchtfleisch entfernt. Eine Hälfte der Ananas wird ganz fein gewürfelt und mit einem dreiviertel Becher süßer Sahne vermengt. Unter Rühren wird die Masse zu einer sämigen Sauce aufgekocht. Diese vermischt man mit der Hälfte des weißen Rums und stellt sie anschließend in den Kühlschrank. Die andere Hälfte der Ananas wird in grobe Würfel geschnitten und in eine Schüssel gelegt. Dazu gibt man die entkernte und klein gehackte Chilischote. Der restliche Rum wird untergezogen und das Ganze eine halbe Stunde ruhen gelassen. In dieser Zeit wird das Schweinefilet in einen Zentimeter dicke Würfel geschnitten. Die gewaschenen Scampi lässt man in einem Sieb gründlich abtropfen. Anschließend werden Ananaswürfel, Scampi und Fleischwürfel abwechselnd auf Grillspieße gesteckt und auf den vorgeheizten Grill gelegt. Die geschmolzene Butter verrührt man mit der restlichen Sahne und würzt mit Pfeffer. Diese Mischung wird während des Grillvorgangs immer wieder auf die Grillspieße gegeben. Nach ungefähr 20 Minuten ist das Grillgut gar. Dazu wird die kühle Ananassauce serviert.

Grilltipps

Soll das Fleisch während des Grillens vor dem Austrocknen geschützt werden, kann dies durch eine Salzkruste erreicht werden. Dazu werden Wasser und Salz zu einem dicken Brei verrührt, der ungefähr 10 Minuten vor Ende der Garzeit auf das Grillfleisch gestrichen wird. Bei großen Fleischstücken und Grillbraten hilft das Vorgaren des Fleisches im Topf. Fleisch aus der Tiefkühltruhe sollte am besten zugedeckt im Kühlschrank langsam auftauen, eventuell mit einer Marinade versehen. Eine Stunde vor Grillbeginn sollte man es aus dem Kühlschrank nehmen, damit es sich der Außentemperatur anpassen kann. Durch das Arbeiten mit Grillzangen schützt man das Fleisch, weil es im Gegensatz zum Anstechen mit einer Gabel nicht beschädigt wird. Dadurch würde zu viel Fleischsaft verloren gehen. Bewährt haben sich auch Bratenwender. Gewürzöle zum Bestreichen des Fleisches lassen sich schnell selbst herstellen. Man verwendet gutes Pflanzenöl, das mit Kräutern nach Wahl, wie Rosmarin, Thymian, Dill, Knoblauch, Lorbeerblättern oder Zitronenschalen versetzt wird. Das Gewürzöl sollte gut verschlossen einige Tage im Kühlschrank ziehen. Vor Gebrauch ist es gut zu schütteln.